Tertiarisierung und Quartarisierung der Wirtschaft

  • In den entwickelten Ländern vollzieht sich ein Strukturwandel von der physischen zur immateriellen Wertschöpfung.
  • Im 21. Jahrhundert teilt die Produktion das gleiche Schicksal wie die Landwirtschaft im 19. Jahrhundert. Ihr Anteil an der volkswirtschaftlichen Wertschöpfung sinkt.
    An Bedeutung gewinnen der tertiäre Sektor der Dienstleistungen und der quartäre Sektor der Wissensarbeit.
  • Begünstigt durch Produktivitätssteigerungen und höheren Wohlstand ist ein wachsender Teil des Einkommens für Ausgaben in diesen Bereichen verfügbar.
  • Zugleich geht die Dienstleistungsgesellschaft zunehmend in eine Informations- und Wissensgesellschaft über. Wissen und Information werden neben Arbeit, Kapital und natürlichen Ressourcen zum vierten Produktionsfaktor.
  • Immer mehr Firmen und ganze Branchen werden auf der Produktion und dem Austausch von Informationen und Ideen statt Produktionsgütern basieren.
  • In den wissensbasierten Arbeitsbereichen werden die Kompetenzanforderungen steigen.

Subfaktoren

  • Automatisierung der Wissensarbeit
  • Hybride Wertschöpfung
  • Service Design
  • Wissensdienstleistungen
  • Zunehmende Projektwirtschaft