Emanzipation der Kunden

  • Die Kunden werden seit Jahrzehnten kritischer und anspruchsvoller und reduzieren ihre Loyalität gegenüber Anbietern und Produzenten.
  • Sie sind in hohem Maße über den Markt und das Umfeld der Produkte informiert. Der emanzipierte Kunde hat eine genaue Vorstellung davon, welche Vorteile das Produkt für ihn haben muss und ist nur widerwillig bereit, Abweichungen hinzunehmen.
  • Kann ein Konkurrenzprodukt besseres bieten, wird gewechselt. Cross-Selling ist in diesem Fall kaum noch möglich.
  • Neben den Produkteigenschaften als solchen fließen weitere Aspekte in die Kaufentscheidung ein, z. B. der Wunsch, Waren und Dienstleistungen ‘on demand’ beziehen zu können. Wichtig werden Kauferlebnisse, die Sinnstiftung und Intimität versprechen.
  • Im Zuge der Ethisierung kommt es aber auch zur ‘Abstimmung an der Ladenkasse’ – zur Beteiligung an Boykotts und Protestaktionen.
  • Immer mehr Kunden richten ihr Konsumverhalten an den Grundsätzen sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit aus.

Subfaktoren

  • Do-It-Yourself (DIY)
  • Hybridisierung des Konsums
  • Keenies
  • LOVOS
  • Wachsende Verbraucherskepsis