Plattformökonomie

  • Plattformökonomie bezeichnet die Vernetzung einer Vielzahl von Anbietern und die Vermittlung oder Bereitstellung von Dienstleistungen und Produkten über Internetplattformen im B2B-, B2C und C2C-Bereich.
  • Neue Technologien, insbesondere die Möglichkeit, Daten in Echtzeit auszutauschen, sowie veränderte Kundenerwartungen sind Treiber dieser Entwicklung.
  • Anbieter können Nachfragern einen Mehrwert bieten und profitieren von Synergie- und Skaleneffekten. Die Plattformbetreiber verdienen an den Vermittlungsgebühren oder durch die Monetarisierung von Daten, der Währung des digitalen Zeitalters.
  • Zunehmend stehen traditionelle Anbieter, die ihre Geschäftsprozesse und -modelle digitalisieren (digitale Transformation), in starker Konkurrenz zu neuen Playern wie Start-ups oder bislang branchenfremden Akteuren wie den großen Internetkonzernen.
  • Oftmals entfalten plattformbasierte Geschäftsmodelle ein hohes Disruptionspotenzial.